Schule- die wohl wichtigste Institution unserer Infrastruktur. Der Ort, an dem die Zukunft oder auch der Untergang geschrieben wird. Der Ort an dem zwischen guten und schlechten Schülern unterschieden wird. 

Doch was macht einen guten und einen schlechten Schüler aus?

Der gute Schüler hat gute Noten, macht brav seine Hausaufgaben und widmet den großteil seines Heranwachsens der Weiterbildung. Er macht Abitur und geht dann, mit einem Notendurchschnitt von 1,4, zur Uni. 

Ein schlechter Schüler, verbringt eben nicht die ganze Zeit seines Lebens damit, alles für die Schule zu tun. Er raucht vielleicht und trifft sich lieber mit Freunden, als Zuhause am Schreibtisch Vokabeln zu lernen. Er möchte nicht um jeden Preis sein Abitur machen um dann studieren zu gehen.

Doch ganz ehrlich? Das ist bullshit.

Als ein Schüler wird zunächst einmal jeder bezeichnet, der irgendwo etwas lernt. Und die Diskussion was gut ist und was schlecht, wird seit Jahrhunderten geführt. Also warum ist es schlecht aufmerksam im Unterricht zu sein aber eben nicht alles sofort zu können und somit einen 1er Notendurchschnitt zu erreichen? Warum ist es schlecht wenn man die besten Jahre seiner Entwicklung damit verbringt, vom Leben zu lernen und soziale Kompetenzen zu erlernen? Eben nicht den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. 

Desweiteren kann man nicht entscheiden zwischen „schnellen“ und „langsamen“ Schülern. Das Problem liegt an der Arr zu unterrichten. Jeder hat seine eigene Art zu lernen, jeder versteht etwas auf eine andere Weise. Doch die Lehrer kennen nur eine Weise zu unterrichten. 

Hinzufügend ist zu erwähnen, dass diese clichees nicht zu jedem Menschen passen. 

Rassismus

Rassismus- einer der grässlichsten Sachen dieser Welt. 

Wir hatten uns im Englisch-Leistungskurs lange mit dem Thema auseinander gesetzt und auch in Geschichte. In Englisch hatten wir den Schwerpunkt, logischerweise, auf Amerika gesetzt und in Geschichte auf die Judenverfolgung in Deutschland. Und ich persönlich habe innerlich gekocht. Aus zwei Gründen:

  1. Es ist passiert und die Menschheit war schrecklich.
  2. Sie ist es immer noch. Es ist nicht vorbei.

Bestes Beispiel, die momentane Flüchtlingslage in Deutschland. Mir wäre es auch lieber, wenn das Geld in die hiesigen KiTa’s oder ähnliches gesteckt werden würde. Aber diese Leute haben nichtmal ein Zuhause. Es sind Flüchtlinge und keine Einwanderer. Und genau da muss man Unterscheiden. 

Ein Einwanderer: „jmd., der in einem fremden Land lebt und dort auf Dauer bleiben will.“

Ein Flüchtling: „Als Flüchtling bezeichnet man eine Person, die ihre Heimat fluchtartig verlassen musste. In der Regel flüchten diese in ein Flüchtlingslager oder in ein urbanes Zentrum eines Nachbarlandes um dort Asyl, Schutz und Unterstützung zu suchen.“ (Wikipedia)

„Schutz“. Die kommen nicht hierher um sich hier abzusetzen um hier „Friede-Freude-Eierkuchen“ zu feiern. Ich bezweifle, dass die es toll finden, in einem Land leben zu „müssen“, dessen Sprache sie nicht einmal können. Ich setze müssen in Anfürungsstrichen, weil viele sagen würden „Sie können auch wieder gehen“. Klar, können sie das, aber wohin denn, bitte? Ihre Heimat ist entweder zerstört oder über die Politik zunichte gemacht. Alle beschweren sich, aber keiner weiss wie es ist zu flüchten. Die Älteren unter uns, die Hitler noch ertragen mussten, oder aus dem Osten geflüchtet sind, die nehme ich bedingt raus. Aber wir haben es hier in Deutschland vergleichsweise echt gut und anstatt zu helfen und das Geld sinnvoll zu nutzen, wird nur zugeschaut und dreckig geredet. 

In der Geschichte haben wir gelernt, wie es enden kann, wenn man den Rassismus zu viel Freiraum lässt und die Augen verschliesst. Haben wir nicht dadurch gelernt? Ich möchte meine Kinder nicht im Krieg oder in einer rassistisch, intoleranten Gesellschaft großziehen müssen. 

Ich habe in der Schule im Unterricht mal einen Nazi‘ spielen müssen. Ich konnte es nicht. Nicht weil ich schlecht spiele oder so, sondern weil ich mich davor gesträubt habe. Ich konnte es einfach nicht verarbeiten, wie schlecht man sein musste. Ich habe Angst, dass es wiederkommt was damals passierte. „Das ist was anderes gewesen“. Nein, ganz und gar nicht.

Wie ist Hitler mit der NSDAP damals zur Macht gekommen? Das damalige Deutsche Reich lief nicht und sie brauchten einen Sündenbock. Seit Anfang der Zeit waren es immer die Juden, also nahmen sie die diesmal auch. Sie waren eh in der Minderheit. Dem Volk kam das recht. Sie hatten jemanden auf den sie die Schuld schieben konnten, gaben der NSDAP recht, wählten sie und dann ging alles schnell. 

Wie ist es heute? Da kamen die Flüchtlinge, ein Teil von Deutschland regt sich darüber auf, die AFD unterstützt diese Ansichten, sie wird gewählt und schon haben wir die Rechten ganz oben in der Politik. Es gibt wieder einen Sündenbock. 

Meine Geschichtslehrerin sagte einmal: „Geschichte wiederholt sich immer“. Ich hoffe diesmal nicht zum vierten Mal. Früher waren es die Christen, dann die Afro-Amerikaner und zum Schluss die Juden. 

Das war schon drei Mal zu viel. 

Tattoos- Der Körperkult schlechthin 

Ein sehr umstrittenes Thema. Ist das Kunst oder einfach nur Verstümmelung? 

Diese 2 Parteien sind die häufigst vertretenden in dem Thema. Die einen, die das als wunderschön empfinden und oft selber welche haben, und die, die nur die Nadel sehen wie sie die Haut zerstört. Aus meiner Erfahrung heraus sind es oft junge Leute, die dem Körperkult positiv entgegenschauen. Aber aus einem einfachen Grund: Mode. Eine Menge Leute lassen sich Motive stechen die gerade „in“ sind. Im Moment sind es z.Bsp die sogenannten „Watercolortattoos“. Schön anzusehen, ehrlich. Aber wenn die keine persönliche Bedeutung haben, bereuen die meisten es in 10 Jahren wieder, weil es dann „aus der Mode ist“.

Die andere Partei argumentiert dann mit dem Alter. „Wenn man dann alt ist und die ganze Haut labberig und faltig ist, sieht es auch nicht mehr schön aus“, sagen dann viele. Ebenfalls oft vertreten ist die Erinnerung an das „Arschgeweih“. Ein Tattoo, welches am Anfang der 2000’er unglaublich beliebt war, vorzugsweise bei Frauen (der Film Kokowääh 2 zeigt wieso 😉 ). Dazu wurden die Hosen extra mit niedrigem Bund gekauft, bauch- und somit auch steißbeinfreie Shirts, sodass man es gut sah. Heutzutage werden die meisten dieser Tattoos weggelasert oder unter „high-waist“-hosen versteckt. 

Jedoch gibt es noch andere Gründe sich für ein Tattoo zu entscheiden ausser Mode.

  1. Bedeutung
  2. Verstecken
  3. Rebellion

Die Bedeutung eines Tattoos ist für viele das Wichtigste. Sei es der Name der Tochter und/oder des Sohnes, das Geburtsdatum der Schwester/des Bruders, das Gesicht der Mutter, das Datum der Hochzeit, Landkarte die die Vorliebe für das Reisen darstellt oder Hundepfoten für Tierliebhaber. Jedes auch so makabere Tattoo kann eine Bedeutung für jemanden haben. 

Um ein paar Beispiele zu nennen:

Jerome Boateng: 

Der Fussballer, bekannt als „Nachbar“ aus der Deutschen Nationalmannschaft, hat einen Fussball an seinem Ellbogen. Wieso, ist ja eigentlich selbsterklärend. 

Josh Marshall:

Sein kleiner Sohnt litt an einem Hirntumor, der ihm dann operativ entfernt wurde. Dies hinterließ eine Narbe an seinem Kopf. Sein Vater Josh liess sich daraufhin ein Abbild der Narbe auf seinen Kopf tattöwieren. 

Verstecken:
Das Verstecken von Narben ist auch eine häufiger Grund sich tattöwieren zu lassen. Leute mit Brandnarben auf dem Oberschenkel oder Arm unterziehen sich dann einem „cover up“. Oder auch Leute die sich mal selbstverletzten, lassen sich ein Tattoo über die Narben stechen. Dies ist für den Tattöwierer oft sehr schwierig, da Narbengewebe viel schwerer zu tattöwieren ist. Tatsächlich gibt es nur wenige Spezialisten die sich an Narbengewebe herantrauen. Deswegen ist es oft notwendig dafür längere Wege hinter sich zu bringen.

Rebellion:

Rebellion ist ein relativ seltener aber trotzdem auftauchender Grund. Sei es gegen die Gesellschaft oder das Elternhaus o.ä.

 Tattoos sind, wie bereits erwähnt, nicht von jedem sehr angesehen und manche nutzen dies als Argument um es „extra“ zu machen- anders sein als die Gesellschaft, oder eben als das Elternhaus es einem vorschreibt. 
Meiner Meinung nach sollte man sich vor so einer Entscheidung gründlich überlegen welches Tattoo man wo haben möchte. Es kann unter Umständen auch den Beruf beeinflussen wie z.Bsp als Sanitäter. In diesem Job sind nur Tattoos erlaubt die von der Uniform verdeckt werden. Und als Bankkauffrau ist es auch nicht empfehlenswert. Aber nicht wegen der Hygiene sondern aufgrund der Vorurteile: „Knasti“, „Nazi“, „Assi“ etc. 

Fazit:

Sollte man sich mit dem Gedanken beschäftigen, sich ein Tattoo stechen zu lassen, dann aus Überzeugung und nicht auf „Versuchen kann man es ja mal“. Vorher informieren, welche Konsequenzen das eventuell für den Job hat. Wenn man sich nicht sicher ist wie es aussehen wird, gibt es die Möglichkeit sich einen „Vordruck“ zu holen. Bedeutet ein temporäres Tattoo auf der gewünschten Stelle zu haben. 

Entscheidet euch weise.